LISA WULFF

Lisa Wulff gehört zu den Hoffnungsträgern der jungen, modernen Jazzgeneration. Mit ihren vielschichtigen, stimmungsvollen Kompositionen bringt die Hamburger Bassistin frischen Wind ins Genre. Musikalische Berührungsängste sind ihr gänzlich fremd. Nach ihren vielbeachteten Alben „Encounters“ und „Wondrous Strange“ und „Beneath the surface“ legt sie nun "Sense and Sensibility" vor.

Lisa Wulff begann nach klassischem Klavier- und Gitarrenunterricht im Alter von neun Jahren E-Bass zu spielen. Sie studierte Musikerziehung im Bereich Jazz und jazzverwandte Musik mit den Hauptfächern E- und Kontrabass bei Detlev Beier an der Hochschule für Künste Bremen und bei Lucas Lindholm an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Neben Kompositions- und Studiotätigkeit, etwa für Goetz Steeger[ oder Rolf Kühn ist Wulff mit verschiedenen eigenen Bands unterwegs, etwa mit dem Quartett takadoon oder ihrem Lisa Wulff Quartett.

Daneben spielte sie in der NDR Bigband. Ihre Tätigkeit als „sidewoman“ in verschiedensten Bands und Projekten brachte sie neben vielen Konzerten in Deutschland und den Nachbarländern u. a. auch nach China. Dabei stand sie bereits mit Künstlern wie Rolf Kühn, Nils Landgren, Bob Mintzer, Robbie Smith, Cæcilie Norby, Terri Lyne Carrington, Rita Marcotulli, Semino Rossi, Christof Lauer, Randy Brecker und Love Newkirk auf der Bühne. Zudem spielte sie im Trio Saskya mit Anna-Lena Schnabel und Clara Haberkamp
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2016 wurde sie mit dem IB.SH-Jazz-Award von JazzBaltica ausgezeichnet; 2019 erhielt sie den Hamburger Jazzpreis „als stilistisch äußerst offene und stilsichere Bassistin“, die „sich in vielfältigen Bandkontexten (vom Duo bis zur Big Band) als ein verlässlicher, energetischer Ruhepol und zugleich inspirierender Motor“ erweise. „In ihren Beiträgen als Solistin kommen ihre Technik und ihre Phantasie auf ideale Weise zusammen.“

Trotz Einschränkungen durch die Pandemie konnte 2021 das Album "Sense and Sensibility" entstehen und wird jetzt veröffentlicht.